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Verlag oder Selfpublishing?

Sie haben Ihr Manuskript fertig — und jetzt? Der Reflex ist oft: Verlag suchen. Aber die Realität auf dem deutschen Buchmarkt ist hart, und Selfpublishing ist längst kein Notbehelf mehr. Welcher Weg passt zu Ihrem Buch und Ihren Zielen?

Auf dieser Seite finden Sie zunächst die Faktenlage, damit Sie selbst einschätzen können, was infrage kommt. In Herrn Meyers Beratung schauen wir uns dann konkret an, was zu Ihrem Projekt passt.

Die Realität auf dem Verlagsmarkt

Die Chance, mit einem Manuskript bei einem großen Publikumsverlag genommen zu werden, liegt bei rund einem Promille. Die großen Verlage erhalten jeden Monat mehrere tausend Manuskripte — veröffentlicht wird davon nur ein Bruchteil.

Direkter Zugang ist selten geworden. Viele Publikumsverlage nehmen Manuskripte nur noch über literarische Agenturen an. Eine Agentur zu finden, ist allerdings ähnlich schwierig wie eine direkte Verlagsbewerbung.

Wer realistische Chancen haben will, muss wissen, wie man sich bewirbt — Manuskript-Auswahl, Anschreiben, Exposé, Zielverlag-Recherche. Das lässt sich lernen, dauert aber Zeit.

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Vorsicht: Pseudoverlage und Druckkostenzuschuss

Weil der Zugang zu seriösen Verlagen so eng ist, ist ein eigener Markt aus zweifelhaften Anbietern entstanden — Druckkostenzuschussverlage (DKZV) und Pseudoverlage. Achten Sie auf diese Warnzeichen:

  • Kein seriöser Verlag verlangt Geld vom Autor. Weder für Druck noch für Lektorat noch für Marketing.
  • „Wir suchen neue Autoren“ als Hauptbotschaft auf der Verlagswebsite ist ein Alarmsignal.
  • Fünfstellige Beträge für „Verlagsdienstleistungen“ sind in dieser Branche keine Seltenheit.
  • Schnelle Zusage ohne ernsthafte Manuskriptprüfung ist kein Lob, sondern ein Warnzeichen.
  • Der Vertrieb läuft nicht. Die Bücher landen im Onlineshop des Anbieters und in BoD-typischen Print-on-Demand-Strukturen — aber nicht in der Buchhandlung um die Ecke.

Faustregel: Finger weg von jedem Verlag, der Geld von Ihnen verlangt. Ganz gleich, wie die Argumentation aufgebaut ist.

Suchen Sie online nach „Druckkostenzuschussverlag“, „DKZV“ oder „Pseudoverlage“ — es gibt gut recherchierte Listen, die einen schnellen Überblick geben.

Selfpublishing als Alternative

Wenn der Verlagsweg nicht funktioniert oder Sie ihn bewusst nicht gehen wollen, bleibt Selfpublishing. Die Hürden sind niedrig, der Aufwand verschiebt sich aber: Sie übernehmen das, was sonst der Verlag macht — Lektorat beauftragen, Buchsatz organisieren, Cover gestalten lassen, Vertrieb aufsetzen, Marketing machen.

Dafür behalten Sie die Rechte und einen deutlich höheren Anteil am Verkaufserlös.

Was die Beratung leistet

Im Beratungsgespräch klären wir gemeinsam:

  • Welcher Weg ist für Ihr Buch realistisch — Verlag, Agentur, Selfpublishing?
  • Wie funktioniert eine seriöse Verlagsbewerbung?
  • Wie erkennen Sie unseriöse Anbieter?
  • Welche Kosten kommen auf Sie zu, je nach Weg?
  • Welche Vertriebsmöglichkeiten haben Sie?

Herr Meyer geht dabei explizit auf Ihr Projekt und Ihre Vorstellungen ein — pauschale Empfehlungen helfen Ihnen nicht weiter.

Honorar

Telefonische Beratung: 100 € pro Stunde zzgl. 19 % MwSt.
Das Vorgespräch (15–20 Minuten) ist kostenlos.

Was insgesamt auf Sie zukommt, zeigt die Übersicht: Was kostet es, ein Buch zu veröffentlichen?

Beratung anfragen

In der Beratung klären wir konkret an Ihrem Manuskript, welcher Weg realistisch ist — Verlag, Agentur oder Selfpublishing.

Schicken Sie Herrn Meyer eine kurze Anfrage mit ein, zwei Sätzen zu Ihrem Projekt — Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden einen Terminvorschlag.